Tarifvertrag zahnmedizinische fachangestellte nrw 2018

Die Einrichtung und der Betrieb einer Praxis sind immer mit einem unternehmerischen Risiko und einer organisatorischen Belastung verbunden, weshalb Zahnärzte seit einigen Jahren einen Trend zur Festanstellung zeigen. Im Gegenzug können Selbständige mit einem höheren Einkommen rechnen, aber während das Einkommen der privaten Zahnärzte 1980 eines der höchsten unter den Fachgruppen war, sind sie im Laufe der Jahre im Vergleich zu anderen Fachgebieten kontinuierlich zurückgegangen. Heute gehören Zahnärzte zu den am schlechtesten verdienenden Spezialisten. Nach den jüngsten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2011 lag das durchschnittliche Nettoeinkommen (nicht zu verwechseln mit betrieblichen Gewinnen oder Einkommen) einer Zahnarztpraxis bei rund 178.000 Euro, das Nettoeinkommen pro Praxisinhaber bei rund 142.000 Euro. Zahnärzte haben auch interessante Karrieremöglichkeiten an Universitäten und Forschungsinstituten. Das Gehalt der Postgraduierten ist in der Regel tarifvertraglich festgelegt und liegt zwischen 3.400 und 5.400 Euro brutto im Monat. Das Gehalt eines Forschers und das Gehalt von Postdocs belaufen sich auf 3.400 bis 6.300 Euro pro Monat, während das monatliche Grundgehalt eines Zahnmedizinprofessors bis zu 7.000 Euro brutto betragen kann. Erfahrene Zahnärzte können mit einem höheren Gehalt als junge Berufstätige rechnen, obwohl Zahnärzte ihre Ausbildung nie wirklich beenden und während ihrer gesamten Karriere an einer regelmäßigen Berufsausbildung teilnehmen. Da die Gehälter individuell zwischen Praxisinhabern und Arbeitnehmern ausgehandelt werden, gibt es keine allgemeine Formel für das Einkommen der angestellten Zahnärzte. Einige Praxen einigen sich auf ein festes Monatsgehalt, während andere ein Gewinnbeteiligungssystem für ihre Mitarbeiter in der Zahnklinik haben.

Laut der Zeitschrift Dental Magazin beträgt das Gehalt eines angestellten Zahnarztes durchschnittlich bis zu 5.000 € brutto im Monat, abhängig von Berufsausbildung, interner Verantwortung, Arbeitszeiten und Spezialisierung. Die neueste Ausgabe 2014 des EU-Handbuchs für Zahnpraxis beschreibt die rechtlichen und ethischen Vorschriften, zahnärztlichen Ausbildungsanforderungen, Mundgesundheitssysteme und die Organisation von Zahnarztpraxen in 34 europäischen Ländern (EU- und EWR-Länder, Schweiz, Monaco und San Marino). Einige Länderkapitel (Frankreich, Deutschland, Ungarn, Litauen, Malta, die Niederlande, Spanien und Schweden) wurden 2015 aktualisiert, was zu geringfügigen Änderungen im ersten Teil des Handbuchs führte. Die Praxisregelungen, die regulatorischen Rahmenbedingungen und Systeme, innerhalb derer Zahnärzte in den jeweiligen Ländern arbeiten, werden verglichen. Es gibt auch länderspezifische Informationen über die anerkannten zahnärztlichen Spezialitäten sowie Einzelheiten darüber, wo eine solche Ausbildung verfügbar ist, und Dauer. Das Bureau of Labor Statistics rechnet für zahnärztliche Zahnärzte zwischen 2018 und 2028 mit einem Beschäftigungszuwachs von 7,6 %. In diesem Zeitraum sollen schätzungsweise 10.400 Arbeitsplätze geschaffen werden.